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Antike Städte

Laodicea

Die antike Stadt Laodicea, die 6 km nördlich von Denizli liegt, hat eine vorteilhafte geographische Lage und wurde im Süden des Lykos Baches gegründet. Der name der Stadt wird in antiken Quellen auch sehr oft “Laodicea am Ufer des Lykos” genannt. Anderen antiken Quellen nach ist die Stadt 261-263 v. Chr. Durch Antiokhos II gegründet worden, ihren namen erhielt sie von seiner Frau Laodicea.

 

Tripolis

Der 40 km vom Zentrum der Stadt Denizli entfernte Bezirk Buldan wurde auf der Steigung zwischen der Kleinstadt Yenicekent und dem Menderes-Fluβ gegründet. Es liegt zwischen den Städten Tripolis und Lydia und obwohl die erste Gründung auf die lydische Zeit deutet, sind Baurückstände römischer und byzantinischer Zeit auf der Oberfläche zu finden.

 
 

Hierapolis

Die Bezeichnung “Holy City” in der archeologischen Literatur, mit anderen Worten heilige Stadt der 18 km nördlich von Denizli liegenden antiken Stadt Hierapolis stützt sich auf die vielen Tempel und anderen religiösen Bauten der Stadt. Darüber, in welchem antiken Gebiet die Stadt gelegetn hat, läβt sich streiten. Hierapolis liegt zwischen verschiedenen historischen Gebieten, die sie umgeben. Die antiken Geographen Strabon und Ptolemäus behaupten mit ihren Angaben, das Hierapolis mit ihrer Nähe an die Städte Laodiceia und Tripolis, die wiederum an das Karia-Gebiet angerenzen, eine Phyrigienstadt ist. In den antiken Quellen gibt es eine Angabe, dass die Stadt mit ihrem Namen zu der helenistischen Zeit gehört. Uns ist bekannt, dass sie durch die Hauptgöttinenkultur eine bewohnte Stadt gewesen ist, bevor sie den Namen Hierapolis erhielt.  
 
Entgegen den begrenzten Angaben über die Gründung der Stadt, weiβ man dennoch, dass sie durch den Pergamon König Eumenes II. İm II. Jahrh. V. Chr. Gegründet wurde und dass sie ihren Namen von der Amazonenkönigin Hieradan erhielt, der Frau des Telephos, Gründer des Pergamon. 
 
Hierapolis konnte bis zum groβen Erdbeben in der Zeit des römischen Königs Nero (60 n. Chr.) ihre helenistischen Siedlungsgrundsätzen treu bleiben und ihre individuelle Struktur erhalten. Die Stadt, die sich auf einem Erdbebengebiet befindet, hat in der Zeit des Nero groβe Schäden erlitten und völlig erneuert. Nach diesen Erdbeben, die alle hintereinander kamen, hatte die Stadt ihre gesamte helenistische Struktur verloren, und nahm die Gestalt einer typischen römischen Stadt an. Hierapolis wurde nach der römischen Zeit auch in der byzantinischen Zeit ein wichtiges Zentrum. Diese Bedeutung zieht sie aus der Tatsache, dass sie seit dem IV. Jahrh. N. Chr. Ein christliches Zentrum gewesen ist (Metropolis), und dass der heilige Phillip, einer der Jünger Jesu Christi hier 80 n. Chr. ermordet wurde. Ende des XII. Jahrh. übernahmen die Türken Hierapolis.